Energiesprechertag der 6. Klasse am 20.11.2018.

Recherche und Wahl

Die Energiesprecher der 6. Klassen freuten sich sehr die Themen des Jahres selbst aussuchen zu dürfen.

Um den Schüler*innen einen kleinen Ausblick der Vielzahl an Möglichkeiten zu geben, startete der Tag mit einer kleinen Diashow über mögliche Projekte. Danach hatten sie erstmals die Möglichkeit ihre eigenen Ideen einzubringen und zu sammeln, woraufhin Gruppen zu einzelnen Themen gebildet wurden, um sich näher darüber zu informieren. Dafür stellte uns die Wentzinger Schule einen der Computerräume zur Verfügung.

Das Ziel der Recherche war, Informationen über die Machbarkeit eines Ausfluges oder eines der Themen Ideen zu sammeln und diese dann vor der ganzen Gruppe zu präsentieren.

Nach den Werbevorträgen der jeweiligen Thementeams wählten alle mit je drei Stimmen ihre Favoriten.

Am Ende standen folgende Thementage fest:

Ein Besuch im Technorama Winterthur, eine Schneeschuhtour und ein Besuch im verpackungsfreien Geschäft Glaskiste und dem Umweltversand Waschbär

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Energiesprechertag der Klasse 7 am 21.11.2018

,,Climate Brunch"

Für die Energiesprecher der 7. Klasse ging es diesmal schon in die dritte Runde. Während sie letztes Jahr ihre Themen und Projekte selbst wählen durften stand der erste Termin dieses Jahres unter dem Motto Klimawandel und Ernährung.

Als Einstieg sollten sie durch das Aufstellen entlang einer Linie von "Zustimmung" bis "Keine Zustimmung" zu verschiedenen Fragen positionieren. Handelten die ersten Fragen noch vom guten Einstieg in den Tag und dem Wetter, waren die späteren Fragen schon gerichteter auf das Thema Klimawandel und zeigten, dass sie zwar schon einiges über Kohlenstoffdioxid und Ähnliches wissen, aber weniger davon überzeugt sind, dass sie als Einzelpersonen etwas daran ändern könnten.

Danach ging es weiter mit einem Vortrag über das Thema Klimawandel mit Fokus auf den Treibhauseffekt und welche Rolle der Mensch dabei spielt.

Darauf folgend fand die Verknüpfung zu unserem zweiten Thema statt: Was hat denn Essen und die eigene Ernährung mit dem Klimawandel zu tun? Dazu sollten die Schüler selbst Ideen sammeln.

Ein Kurzfilm ergänzte ihre Ideen dann um weitere Tipps, wie und was man denn sinnvoller Weise einkaufen sollte, um das Klima zu schonen.

Nachdem die Schüler sich die Tipps aufgeschrieben haben, ging es dann an das Schreiben von Einkaufszetteln für ihren Klima Brunch. In vier Kleingruppen gingen die Schüler jeweils mit 20 € ausgerüstet zu, Aldi, dem Wochenmarkt und den Bioläden Alternative und denn's.

Dabei sollten sie sich am vorher geschriebenen Einkaufszettel orientieren und die zuvor gesammelten Tipps für klimafreundliches Essen beherzigen.

Nachdem alle Gruppen erfolgreich vom Einkauf zurückgekehrt sind, mussten sie erklären, warum sie sich denn für diese Wahl an Produkten entschieden haben. Regional, Saisonal und Bio waren die Begriffe, die dabei am häufigsten gefallen sind, aber auch möglichst wenig Verpackung ist ihnen sinnvoll erschienen.

Danach ging es zur Zubereitung. Das Ergebnis war ordentlich: Von Obstsalat und verschiedenen Aufstrichen, über Tomate-Mozzarella und Pancakes gab es einiges zur Auswahl und den Kindern hat es gut geschmeckt.

Nach der Mittagspause ging es dann nochmal ran: Sie haben für einzelne Produkte ihren CO2 Fußabdruck geschätzt und sie miteinander verglichen. Dabei zeigten sich große Unterschiede zwischen regional und importierten Produkten, frischen und verarbeiteten Produkten und einen besonders großen Fußabdruck haben die tierischen Produkte. Anhand dieser Daten sollte dann jeder die CO2-Bilanz für sein Klimabrötchen berechnen.

(Nathalie, FÖJlerin)

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Energiesprecher Projekttag 8. Klasse am 22.11.2018

Insektensterben

Die Energiesprecher der 8. Klassen beschäftigen sich in dieser Saison mit dem Thema Insektensterben, bzw,. wie man dieses Problem angehen kann.

Dazu wurden mit einem Vortrag Grundlagen zum Wissen geschaffen und gleich viel diskutiert. Ursachen, Auswirkungen und Lösungsansätze beschäftigten uns dann auch im Nachgang den ganzen Tag über. Bei der Frühstückspause gab es ein kleines Buffet. Anschaulich wurde uns vor Augen geführt, wie dieses kleine Buffet aussehen würde, wenn bestäubende Insekten fehlen würden. Statt Obstsalat, Nussnougatcreme und Gemüsesticks stünden lediglich Brot, Wasser und Milchprodukte auf dem Tisch.

Bei der Diskussion wurde auch schnell klar, dass selbst die tierischen Produkte dann wohl nicht mehr in dieser Fülle und nicht zu solchen Preisen angeboten werden könnten. Auch eine Bestäubung durch den Menschen, mit Pinseln ausgestattet auf Bäumen herumkletternd, als Alternative zur Insektenbestäubung könne kaum finanzierbar sein.

Alle waren froh, dass es Insekten gibt, und genossen ihren Zwischensnack umso mehr.

Nach der Pause sammelten wir Projektideen für die zwei weiteren Projekttage und erstellten Schablonen für die Nachmittagsaktion.

Nach der Kreativphase entschied sich die Gruppe demokratisch für eine Supermarktaktion zum Thema " welche Waren gäbe es noch zu kaufen, wenn Bestäuber völlig fehlen?" und einer praktischen Aktion mit Insektennistwand -Bau.

Nach der Mittagspause ging es in die Hofackerstrasse, wo die Gruppe einen Verteilerkasten der Telekom im Rahmen der Aktion "aus grau wird bunt" verschönerte. Nun krabbeln dort Schabloneninsekten am Straßenrand und fordern von der Menschheit: "Sorgt für uns, wir sorgen für euch!"