Energiesprecher Projekttag 5. Klasse – Einführung und Energiedetektive

 

Endlich konnte auch die Energiesprecherausbildung für die neuen 5.Klässler beginnen. Nach einem Kennenlernspiel starteten wir mit einer Einführungspräsentation, welche den Schüler*innen zeigte, was sie als Energiesprecher alles erwartet und was für Projekte ihre Vorgänger schon gemacht haben.

Dann ging es um die Frage, was Energie eigentlich genau ist und was sie zum Beispiel mit dem Klimawandel zu tun hat. Nachdem die Schüler*innen erstmal selbst Ideen eingebracht haben, ging es in Kleingruppen weiter, welche sich in Versuchsstationen das Thema weiter erarbeiteten. Unter anderem schätzten sie den Verbrauch von Elektrogeräten, lernten in Modell- Aufbauten die Funktionsweise von Fotovoltaik- und Solarthermieanlagen kennen und zeigten im Kniebeugespiel, welche Energie in ihnen steckt.

Im Anschluss bekamen wir eine Führung auf das Dach der Wentzinger Schulen, auf dem sich die schuleigene Solaranlage befindet. Jeder durfte zunächst noch einmal am eigenen Leib erfahren, was Energie eigentlich bedeutet, indem wir nacheinander auf das Energiefahrrad der Schule saßen, an das eine Glühbirne angeschlossen war. Als zusätzlich noch ein Wasserkocher angeschlossen wurde, wurde das Treten doch um einiges schwerer und die Schüler*innen konnten das Wasser nur um wenige Grad erwärmen, was noch einmal demonstrierte, wie wertvoll Energie eigentlich ist. Auf dem Dach der Schule erläuterte Herr Nolle, wie die Solaranlage funktioniert, wer sie gebaut hat, woher die Energie kommt und wo sie hingeht. Es wurde geklärt, wie es funktioniert, dass sich einige Solarzellen mit der Sonne drehen, warum dies sinnvoll ist und wie viel Strom dadurch überhaupt entsteht.

Nach der Mittagspause drehte sich nochmals alles um verschiedene Formen der Energiegewinnung. Wieder in Kleingruppen sollten die Schüler*innen mit Hilfe von ein paar Bildern ihr eigenes Wissen zu einzelnen Energiequellen von Atomkraft, über Geothermie bis zu Fotovoltaik sammeln. Zum Abschluss stellte jede Gruppe ihre Energiequelle vor, wie sie funktioniert und welche Vor- und Nachteile sie mit sich bringt. Außerdem wurde klar was erneuerbare und nicht erneuerbare Energie ist und warum das für die Umwelt von Bedeutung ist.

Über den ganzen Tag hatten die Schüler*innen die Möglichkeit, Wünsche für ihren letzten Projekttag auf ein Poster zu schreiben. Zum Schluss wurden die letzten Ideen aufgeschrieben und die Schüler*innen sagten in der Abschlussrunde, was ihnen an diesem Tag am besten gefallen hat. Ein erfolgreicher Energiesprechertag ging zu Ende. Die SchülerInnen dürfen nun gespannt sein, was sie an den nächsten Projekttagen erwartet.

Nathalie (FÖJlerin)

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Energiesprechertag 6. Klasse am 28.2.2019

Exkursion: Schneeschuhwanderung

Am 28. Februar war es soweit, dass zweite Energiesprechertreffen fand statt. Für die sechsten Klassen hieß es dieses Mal warm anziehen, da ein Ausflug auf den Feldberg auf dem Programm stand.

Bei angenehmem Wetter ging es in Freiburg los. Svenja verteilte während der Zugfahrt einen Fragebogen, den die Schüler nach der Wanderung, mithilfe ihres neu erworbenen Wissens ausfüllen sollten. Am Feldberg angekommen durften dann einige Schüler feststellen, dass auf dem Feldberg tatsächlich Schnee liegt.

Am Haus der Natur warteten wir vergeblich auf unseren Tourguide. Da dieser nicht erschienen ist übernahm Svenja kurzerhand die Führung.

Also bekam jeder ein paar Schneeschuhe und Skistöcke in die Hand gedrückt und es ging auf eine aufregende, für manche aber auch anstrengende Schnee-schuhwanderung.
Die Energiesprecher erfuhren allerlei über den Auerhahn, den Dreizehenspecht und das Stachelporige Brachsenkraut, die einige der Besonderheiten des seit 1937 bestehenden Naturschutzgebiet sind und die Problematiken von Tourismus im Zusammenhang mit Naturschutz und Klimawandel.

Fast oben angelangt mussten wir auch schon wieder hinunterlaufen, da die Zeit knapp wurde. Hier machten wir auch ein paar schöne Bilder mit der ganzen Gruppe.

Der Abstieg ging dann wesentlich schneller vonstatten, obwohl einige immer noch große Probleme mit den Schneeschuhen hatten.

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Energiesprechertag der 7. Klassen

26.02.19, Thema: Verpackungsflut

Die Energiesprecher*innen der 7. Klassen trafen sich am 26.02.19 in der Ökostation, um sich einen Tag lang mit den Themen ‹Kunststoffe› und ‹Reduktion von Verpackungsmüll› zu beschäftigen.

Nach einer Einführung zum Thema Plastik im Meer und zu den Eigenschaften von Plastik setzten sich die Schüler*innen im Wechsel in verschiedenen Gruppen und Stationen mit der Vermeidung von Plastik auseinander. So lernten sie auf dem ‹Müllfriedhof› die Verrottungsdauer verschiedener (Verpackungs-)Materialien kennen und sammelten im Seepark Müll. Eine andere Station thematisierte Plastik im Badezimmer sowie Mikroplastik in unseren Kosmetik- und Pflegeprodukten; unter dem Mikroskop betrachteten Schüler*innen die Mikroplastikteilchen in Peelings und stellten als Alternative dazu selbst, aus Produkten aus dem Haushalt (Kaffeesatz, Olivenöl, Zucker), ein Naturkosmetik- Peeling her, ganz ohne Mikroplastik. Eine dritte Gruppe widmete sich der Herstellung einer Alternative zu Frischhaltefolie, indem sie aus Stoff und Bienenwachs wiederverwendbare Wachstücher bastelte. Darüber hinaus suchten und fanden die Energiesprecher*innen für viele weitere Gegenstände und Verpackungen des Alltags umweltschonendere Alternativen ohne Plastik. Gemeinsam wurden anschließend Ideen gesammelt, wie man gemeinsam einen Weg aus der Plastikflut finden kann. Viele kreative Vorschläge wurden zusammengetragen, und mit einem zum Nachdenken anregenden Gedicht über Mikroplastik wurden die Kinder in die Mittagspause entlassen.

Die zweite Hälfte des Projekttages war verschiedenen Getränkeverpackungen, Einweg- und Mehrwegverpackungen sowie den Möglichkeiten, sie zu recyceln, gewidmet. Jede*r durfte ein Stück einer Tetra Pak- Verpackung auseinandernehmen, um herauszufinden, aus wie vielen verschiedenen Schichten und Materialien er sich zusammensetzt; auch wurde darüber gesprochen, warum solche Getränkekartons in der Schule verboten sind. 

Mit zuvor gemeinsam konzipierten Interviewfragen, machten sich die Schüler*innen auf zu umliegenden Getränke- und Essensverkaufsstellen, Bäckereien und Restaurants in der Elsässer Straße, um die Angestellten zu den von ihnen verwendeten Verpackungen, Getränkekartons und zu ihrem Umweltbewusstsein zu befragen. Sie fragten auch, ob die Verkäufer sich vorstellen könnten, Müll zu reduzieren, zum Beispiel durch die Einführung des Mehrwegbechers FreiburgCup, der Einweg-Coffee-to-go-Becher überflüssig machen könnte.

Die Schüler*innen hatten Spaß an den Interviews, bekamen allerdings oft auch die Antwort, dass die jeweils interviewte Person nicht über die verwendeten Verpackungen entscheiden könne, auch wenn sie persönlich etwa die Verwendung des Mehrwegbechers begrüßen würden.

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Energiesprechertag 8. Klasse

am 27.02.2019, Insektensterben

Die Energiesprecher der 8. Klassen beschäftigen sich in dieser Saison mit dem Thema Insektensterben, bzw. wie man dieses Problem angehen kann.

Wie beim letzten Projekttag gemeinsam beschlossen, wurde nun die Aktion "nicht mehr verfügbar" geplant und vorbereitet.

Dafür ging die Gruppe in den Biomarkt Alternative im Stadtteil Betzenhausen, der sich an der Aktion beteiligen wird, um die einzelnen Regale abzumessen und die Produkte zu listen, um herauszufinden, welche Lebensmittel durch die Bestäubung von Insekten abhängig sind.

Diese Recherche führten wir gemeinsam im PC-Raum der Schule durch.

Es war eine sehr konzentrierte, motivierende und kooperative Arbeitsstimmung. Alle arbeiteten sehr schnell und halfen sich freundschaftlich. Zur gleichen Zeit entwickelten zwei Schülerinnen einen Instagram - Account als weiteren Bestandteil für die Öffentlichkeitsarbeit.

Am Nachmittag ging die Planung vom Inhaltlichen zum Praktischen. Wir erstellten Flyer, schnitten Abdeckkarton zurecht, verteilten konkrete Arbeiten für den Aktionstag und übten eventuelle Interviews mit der Presse.